Schwimmen,Wasser und Wassertiere

08.03.2006., srijeda

Franziska van Almsick

Leben
Franziska van Almsick, von Fans und Medien auch "Franzi" genannt, begann als Fünfjährige mit dem Schwimmen. Mit sieben Jahren wurde sie ins Ostberliner Schwimm-Trainingszentrum aufgenommen, wo sie die Jüngste war. Sie kam bald darauf in eine Kinder- und Jugendsportschule (KJS) der DDR, und bereits mit elf Jahren gewann sie bei der Kinder- und Jugendspartakiade neun Goldmedaillen. Nach Jugend-Wettkämpfen der DDR gewann sie bei Junioren-Europa- und Weltmeisterschaften.

1992 Weltcup-Sieg über 100 m Freistil. Bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona gewann sie die Silbermedaille über 200 m Freistil, Silber mit der 4 x 100 m Lagen-Staffel und Bronze mit der 4 x 100 m Freistil-Staffel. Nach den Olympischen Spielen von Barcelona avancierte sie zum ersten gesamtdeutschen Sportstar nach der Wiedervereinigung und ihr Bekanntheitsgrad wurde vergleichbar mit dem von Popstars.

1992 Weltrekord in der Disziplin über 50 m Freistil. 1993 konnte sie beim Weltcup dreimal einen neuen Weltrekord aufstellen und wurde Weltcup-Gesamtsiegerin. 1993 bei den Europameisterschaften in England gewann sie sechs Goldmedaillen und wurde für ihre Leistungen zur "Welt-Sportlerin des Jahres" gewählt.

Dramatisch war ihr Auftritt bei den Schwimmweltmeisterschaften 1994. Auf ihrer Paradedisziplin 200 m Freistil konnte sie sich zunächst als Neunte im Halbfinale nicht für das Finale qualifizieren. Ihre Mannschaftskollegin Dagmar Hase, die sich qualifiziert hatte, trat daraufhin nicht im Finale an und ihr Platz wurde frei für van Almsick. Das Finale wurde dann zu einem Triumph für die Berlinerin und sie wurde Weltmeisterin, wobei sie gleichzeitig einen neuen Weltrekord aufstellte.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta ging sie über 200 m Freistil als große Favoritin an den Start, gewann dann aber "nur" die Silbermedaille. Dies war der Beginn der verzweifelten Jagd nach einem Olympiasieg, der ihr bis zum Karriereende 2004 nicht gelingen sollte. Zur riesigen sportlichen Enttäuschung wurden für sie die Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney, von denen sie nach Deutschland zurückkehrte, ohne an einem Einzelfinale teilgenommen zu haben; immerhin reichte es für eine Staffel-Bronzemedaille. Wurde sie in den früheren Jahren von den deutschen Massenmedien noch in den Himmel gelobt, so fielen sie jetzt über sie her. Die Bild-Zeitung nannte sie Franzi van Speck. Das Karriereende schien für sie nah.

Doch Franziska van Almsick schlug im Jahr 2002 spektakulär zurück: bei den Schwimm-Europameisterschaften in ihrer Heimatstadt Berlin gelang ihr der Europameistertitel über 200 m Freistil, wobei sie ihren eigenen Fabelweltrekord von 1994 nochmals verbesserte und erneut zur Favoritin für Athen 2004 avancierte. Für dieses Comeback wurde sie 2002 erneut zur Sportlerin des Jahres gewählt.

Die Olympischen Spiele 2004 sollte der Karrierefinal- und Höhepunkt für sie werden. Doch erneut gelang es ihr nicht, eine Goldmedaile zu gewinnen. Sie beendete ihre Karriere mit der 4x200 Meter Freistilstaffel (mit neuem Europarekord) und der 4x100 Meter Lagenstaffel und gewann jeweils die Bronzemedaille und erreichte Rang 5 über 200 m Freistil.

Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montréal arbeitete sie als Co-Kommentatorin für die A

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