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Sehr geehrte (Deutsche)T-com-Damen-und Herren! (Untertitel: wie man mit einem Streichholz den Router ressetieren soll)


Mein Name ist Samohranamajka. Ich bih ihr Ihre Kundin seit etwa zehn Jahren nach dem ich geboren bin. Das ist lange her, mehr als die Periode zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg (genauer gesagt zwischen etwa 1914 und etwa 1946).
Leider mußss ich Ihnen sagen, dass wir im 21. Jahrhundert sind, bzw. etwa 2014 Jahre nach dem Geburt Jesu Christi.
Soweit es mir bekannt ist, ist Ihr Heimatland das Land grossßer Denker, Keuueünstler und Heldern. (Warum wird dieses „r“ gestrichen wird, weiss ich nicht. Schade! Es reimt gut mit Eltern. Ist Deutschland der Vater oder die Mutter der EU?).
Ich habe naemlich einen (oder eine?) Router zu Hause, an den/das/die meine ADSL und meine Telephonlinie angeschlossen sind gewesen waren. Es ist lange her, seit dem es so gewesen worden war. Heute ist meine ADSL- und Telefonrouterin einfach gestorben worden. So war ich nicht nur ohne Internet sondern auch ohne Landlinie geblieben. Und es ist immer noch der Fall. Allem Anschein nah bleibt es so noch mindestens 48 Stunden (Anfangszeit: 10. November 2014, 15:06 Uhr). Ich habe auch den Kundendienst ihrer Tochterfirma hier in Kroatien angerufen, um Hilfe zu suchen. Von meiner Mobillinie, weil, NATUERLICH, meine Landlinie tot ist. Die jungen Leute weissen nicht, welche ihre Oberstpersonen sind, und haben mir behilflich wollen zu sein, indem sie mich darauf hingewiesen hatten, dass ich mit einem Streichholz den Router ressetieren sollte. Das hat mir überhaupt nicscht gut gefallen, denn diese Routerin ist nicht mein Vermögen, sondern von der T-Com.hr, die ihre Tochterfirma ist. Immer noch, soweit es mir bekannt ist.
Sie (die jungen Gesellen und Gesellinnen vom Kundendienst) haben gesagt, dass ich höchstens 48 Stunden (also 48 STUNDEN im 21. JAHRHUNDERT) OHNE TELEFON und ADSL bleiben soll. Mitten in Mitteleuropa. Mit aller Infrastruktur vorhanden, sogar in meinem eigenen Hof. So denkt mancher guter und christlicher Mann.
Ich weiss dass auch Herr Hans Magnus Enzensberger, ihr grosser Dichter und Philosoph, ihr Heimatsgeselle ist. Neulich habe ich seinen Text von den „Radical Losers“ gelesen. Ein sehr guter Text, soweit ich ihn (gut) verstehen kann. IM Fernsehen habe ich gehorcht, dass die Berliner Mauer ganz zufällig gefallen worden ist, weil die Leute etwas nicht gut verstanden haben. Ein grosser Politiker hat etwas nicht ganz genau direkt gesagt, und die Leute, so wie sie sind (und es gibt immer mehr Radicale Losers, wie es ihnen soll bekannt gewesen sein, wenn sie mit Bruxelles im Kontakt sind), haben es so verstanden, dass sie die Mauer selber zerreisssssen dürfen. Bei uns würde man sagen: „Das grbangne Licht wird gegeben!“. (Das Grün, es klingt so süssß wie etwa Frühling, z.B. arabischer Frühling, ne?).
Herr Junkers (Junkers ist eine Heizkesselfirma, nicht?) hat gesagt, dass die EU-Administration zu gross ist, wenn ich es gut verstanden habe.

Aber, zurück zum Thema.
Ich bleibe 48 Stunden ohne Telefon, und keinem von den Gesellen in der T-Com-Technischer Dienst ist es nicht auf den Sinn gefallen (die Lorelei, kennen sie dieses Gedicht bzw. Liedchen? Ich weeiiiss nicht, was sooolll es bedeuteeeen, dass iiich soo traurig biin…), mir, als Samohranamajka wenigstens, einen Ersatzrouter bzw. eine Ersatzrouterin anzubieten. Sie sind so (fügen Sie das entsprechende Wort ein:_____________).

So viele klugen Gesellen habe ich im Rundfunk heute gehoert. Sie sind alle Christen. Manche mehr als die Anderen. (Eine große Vielfalt vom Christentum herrscht überall in dieser globalen Welt! Es ist so niedlich!) Eine von den Gesellinnen hat angerufen und gesagt, sie sei eine Christin und glaube an nicht Anders als Reiche und Arme. Und gestern habe ich mir das Film „Sophie's Choice“ zum dritten Mal gesehen. Sie, die Sophie, war auch eine Christin, rein katholisch sogar, wie es auch ihr stolzer Vater gewesen worden war, bevor ihn die bösen Nazis ins Arbeitslager transportierten, obwohl er auch gute Ideen zur Endloesung gehabt hätte. (Meine Idee über den Ersatzrouter bis man den Fehler am bestehenden Router feststellt und eliminiert, scheint mir etwas besser zu sein, so ganz allgemein gesagt. Leider hat den armen Kundendienstleute, die keine Ahnung davon hätten oder nicht sagen dürften, wer ihnen überstellt sei, meine Ersatzrouter-Idee für Kunden zu haben, nicht gut gefallen hat. Es mag auch sein, sie mögen mich nicht ganz gut verstanden haben.)
Dann kam mir zur Erinnerung eine Geschichte iüber einen grossßen deutschen Lieder – einem gewissen Karl (nicht über den bestiefelten Kater), der, so die Geschichte, alle die am Marktplatz zu viel geredet und nischt gearbeitet haben, grob behandelt haben sollte.

Letztendlich, hätte ich eine Frage an Sie: was würden Sie tun, wenn sie in meinen Schuhen gewesen wären? (Sagt man es auch im Deutschen so?). Oder würden Sie auch in meinem Falle lieber Christen bleiben?

Mit Hoch-Achtung!

Ihre Samohranamajka

P.S. Der Vertrag mit Ihrer Tochterfirma in Kroatien ist bald vorbei. Schade! Herr Junker hat einen neuen Plan zur Neuarbeitsplatzschaffung! Bei uns würde man sagen, wer überlebt, der erzählt weiter. (Gut, nicht?)

P.P.S. Vielleicht können Sie für mich einen Router in Ihrer Wäscherei in Luxembourg finden. Luxembourg ist in der Nähe von Bruxelles. In den kroatischen Tageszeitungen habe ich gelesen, dass sie, wenn ich es gut verstehe, dort eine Wäscherei gehabt hatten, in der Sie, zusammen mit zwei anderen bekannten Firmen, sehr viel Geldwäsche seit Jahren ein- und abgewickelt haben. Es mag sein, dass es sich hinter einer Geldwaschmaschine ein fehlerfreier Router versteckt befindet, den man rezyklieren und wieder nutzen kann. Z. B. für den Fall, dass man wirklich Arbeitsplätze behalten soll, ohne eine Endloesung für eigene Kunden und Arbeitnehmer erfinden zu müssen. Das wäre auch eine ziemlich christliche und markt-orientierte Sache. Nicht?

Mireille Mathieu und die Lorelei

Post je objavljen 11.11.2014. u 19:27 sati.