
Grob naše braæe na würzburškom groblju
Moji prvi Svisveti u Njemaèkoj
Danas sam se odluèio na novi pristup vjernicima. Uz ambon uvijek stoji stalak s mikrofonom. Danas sam ga uzeo i pomaknuo koja dva metra ispred ambona u slobodan prostor i onda od tamo propovijedao. Bio sam malo slobodniji nego za ambonom. Znam, znam, mogao sam uzeti bežièni mikrofon, no zapravo nisam, jer ga ovdje nema. Ovo je bilo najbolje što sam mogao uèiniti. Na kraju sam vjernicima podijelio zadaæu da upoznaju bolje jednog sveca. Svatko je dobio u ruke letak na kojem stoji nekoliko pitanja o svecu kojeg izaberu: kad je i gdje živio, kako je umro, koje blaženstvo, o kojima govori Isus, je ostvario u svojem životu i koju je zanimljivu misao izrekao. Uz to mogu nalijepiti i neku njegovu sliku.
Poslije ruèka sam s braæom išao na groblje obiæi naše pokojne. Pjevali smo psalme i izmolili molitvu. Onda je malo zasvirala i gitara uz Pjesmu stvorova našeg sv. Franje:
Hvaljen budi, Gospodine moj,
po sestri nam tjelesnoj smrti,
kojoj nijedan smrtnik umaæi neæe.
Jao onima koji u smrtnom umiru grijehu;
a blaženi koje ti naðeš po volji presvetoj svojoj,
jer druga im smrt nauditi neæe.
Hvalite i blagoslivljajte
Gospodina moga,
zahvaljujte njemu, služite njemu svi
u poniznosti velikoj.

Naveèer sam s vjernicima u Reichenbergu izmolio krunicu uz spomenik svim poginulima i nestalima u ratu. Mnogi ovdašnji vjernici su doseljenici iz Poljske i Èeške, pa èak i Maðarske, nakon II. svjetskog rata. U stvari su to bili prognanici iz svojih domova nakon pada nacistièke Njemaèke. Uz ovaj spomenik se sjeæaju svojim najmilijih koje zbog rata više nikada nisu vidjeli.
Evo propovijedi, pa tko zna njemaèki neka èita. :-)
Allerheiligen 1.11.2008.
Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf Reichenberg. Reichenberg? Habe ich gut gesagt? Was steht im Evangelium? „Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg.“ In Ordnung, ich habe falsch gesagt. „Als Jesus die vielen Menschen sah…“, wie viel Menschen bedeutet das? Ein hundert? Zwei hundert? Oder ein tausend? Ein Million?
Und der hl. Johannes hat in die Offenbarung eine große Schar gesehen. Und wie viel ist das jetzt? Meine Deutschkenntnis ist noch schwach. Ich weiß es nicht, wie groß ist die große Schar? Kann jemand mir helfen? Sind wir hier in der Kirche eine große Schar? Können wir uns diese große Schar vorstellen? Der hl. Johannes sagt, dass er im Himmel sah: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen.
„Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?“, steht weiter in der Offenbarung.
Ja, wer sind alle diese Menschen? Was denkt ihr? Sie alle haben die weißen Gewänder. Sind das unsere Ministrantinnen? Die haben auch weiße Gewänder. Ich habe auch eines. Erst schauen wir, wer war da bei Jesus, welche Menschen? In Markus-Evangelium steht folgendes: „Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa, aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.“ (Mk 3, 7-8) Und im Johannes-Evangelium: „Auch einige Griechen waren anwesend - sie gehörten zu den Pilgern, die beim Fest Gott anbeten wollten. Sie traten an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen. (Iv 12, 20-21)
Dann können wir sagen, dass bei Jesus ganz verschiedene Menschen waren: die Apostel und Fremde, Juden und Griechen, große und kleine, junge und alte. Das waren die gewöhnlichen Menschen, die in Jesu Zeit gelebt haben. Die gewöhnlichen Menschen aus dieser Zeit. Man kann sagen, wie wir heute. Wir sind die gewöhnlichen Menschen aus unserer Zeit. Und auch wir möchten Jesus sehen.
Und welche Antwort gibt uns der hl. Johannes? Welche Menschen hat er in der Offenbarung gesehen? Das, was er gesehen hat, ist der Jüngste Tag, wenn alle Menschen vor Gott kommen werden. Und über diese Menschen schreibt der hl. Johannes: „Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.“
Was bedeutet: „die aus der großen Bedrängnis kommen“? Die große Bedrängnis sind alle Probleme und Schwierigkeiten, die wir alle in unserem Leben haben. Darüber spricht auch Jesus: „Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.“ Und noch viel mehr sagt er.
Was bedeutet das: „sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht“. Ist das möglich? – die Gewänder im Blut waschen? Nein, die Gewänder wären dann noch schmutziger. Das, was der hl. Johannes geschrieben hat, hat einen geistlichen Hintergrund. Das Blut – bedeutet das Leben. Wenn ein Mensch genug Blut hat, dann lebt er. Ohne Blut kann man nicht leben. Und das Lamm? – wer ist das Lamm? Das ist Jesus. Er hat sein Leben für unsere Sünde auf dem Kreuz gegeben, wie das Lamm, das die alten Israeliten wie ein Opfer im Tempel in Jerusalem gegeben haben.
Heute finden wir das Blut des Lammes, das Leben Jesus in den Sakramenten – in der Eucharistie, wo wir seinen Leib essen und sein Blut trinken. Aber auch in der Beichte, wo er uns unsere Sünde abwischt. Und je mehr wir das Teil an den Sakramenten nehmen, desto weißer sind unsere Gewänder, desto seliger sind unsere Seelen. In der Beichte nimmt Gott von uns unsere Sünden, und in der Eucharistie gib er uns ein neues Leben.
Und dann haben wir auch teil an dieser Schar, die vor Gott steht. Dann werden wir alle Heiligen kennenlernen, schon Bekannte und noch Unbekannte. Alle, die wir heute feiern. Und dass wir uns für diesen Tag, den Jüngsten Tag, noch besser vorbereiten und neue heilige Freunde kennenlernen, habe ich eine Hausaufgabe vorbereitet.
Ich gebe euch einen Zettel mit ein Paar Fragen. Sie sollen einen Heiligen auswählen, und ein Paar Informationen über ihn aüfschreiben. Ihr dürft auch einen Unbekannten Heiligen auswählen, oder einen schon Bekannten. Das ist egal. Und vielleicht ein Bild, oder Foto von ihm kleben.
Durch die Beispiele der Heiligen lernen wir am Besten, wie wir auch die Seligkeiten, über welche Jesus spricht, in unserem Leben verwirklichen. Und wenn wir neue Freunde unter den Heiligen finden, dann werden wir diese Freunde ohne Angst im Himmel treffen.
Mein Heiliger
Name:
Wo hat er gelebt:
Wann hat er gelebt:
Wie ist er gestorben:
Mit wie vielen Jahren ist er gestorben:
Welche Seligkeit hat er in seinem/ihrem Leben entwickelt?
Ein besonderer Satz, die er/sie gesagt hat:
Foto:
Post je objavljen 01.11.2008. u 21:50 sati.