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Isus i ov<br />
ica

Počinje potraga za ovčicama

I dok se na početku ovog novog radnog tjedna magla polagano diže nad usnulim gradom, moje misli još nakratko lete k jučerašnjem danu. Bila je nedjelja...

Nakon jutarnje molitve i doručka, pošao sam na ispovijed. Primijetio sam kod sebe da radim neke stvari koje mi sve više postaju navika, kao nešto ok, ali ipak nisu. I moram se s njima boriti. Zato sam pošao na ispovijed.

U Reichenbergu sam proslavio svetu misu. Sve sam više opušteniji i pomalo se snalazim s njemačkim jezikom. Čak sam danas sastavio i nekoliko župnih obavijesti u koje sam uvrstio i posjet sestrama klarisama. One su me pozvale na jednu svoju proslavu sljedeći mjesec, a ja sam pozvao sve vjernike ako mi se žele priključiti. Poslije mise sam blagoslovio i tri auta, na zamolbu nekolicine vjernika.

Popodne sam prvo naišao u HKM gdje je bila proba dječjeg zbora, pa sam i mamama koje su se okupile podijelio pozivnicu za posjet sestrama klarisama. Potom sam se autom vratio natrag u Rechenberg, uzeo sam sa sobom i bicikl. Poslije mise sam bio pozvao ministrante (zapravo ministrantice) i druge mlade da se nađemo popodne s biciklima, pa da me malo upoznaju sa svojim mjestom. Došla je samo jedna djevojka koja mi je pokazala centar mjesta, gdje se nalazi stara sinagoga (koja je jedno vrijeme služila i kao katolička crkva, a sada je stambena zgrada), evangelička crkva, evangelički župni stan i još nekoliko usputnih životnovažnih zgrada (mesnica, restoran, trgovina i dr.)

Bila je to kratka vožnja jer smo se vratili u župni dvor na sastanak njihove udruge mladih: "Pfadfinder" (kod nas su poznati kao skauti). Prije ulaska na sastanak, prijemtio sam skupinu dječaka kako igraju nogomet na livadi pred crkvom. Pomislio sam da je prilika pristupiti im i upoznati se s njima. Prišao sam im i predstavio se, a onda su oni svi rekli da su evangelici. Malo sam se zbunio i nisam znao što im reći. Tad sam se sjetio svoje čokolade u torbi, pa sam ih pitao vole li čokoladu. Kad su glasno zaviknuli "da" onda sam im je dao i pozdravio ih.

Na sastaknu je predsjedavajući malo zakasnio, pa nije primjetio da sam i ja prisutan. Kad je pitao tko sam ja i kad je skužio da sam "župnik", jako se iznenadio jer je mislio da je neka od cura dovela svog dečka. Prijašnji župnik ima 75 godina, pa se navikao na starog župnika. I u ovoj udruzi je više evangelika nego katolika, ali djeluju potpuno zajedno.

Poslije sam otišao u crkvu gdje sam predvodio klanjanje pred Presvetim i krunicu, a potom je ekumenska udruga "Karibuni" imala dobrotvorni koncert - "Dvije oruljašice - jedan klavir". Tu sam upoznao i evangeličkog župnika koji je isto prilično mlad. Dogovorili smo se i da ga posjetim za nekoliko dana. Za vrijeme pauze mi je pristupila jedna gospođa i zahvalila se što sam njezinom sinu dao čokoladu na igralištu. A kad je stigla prije saznati, pitao sam se. Neka, znači da čokolada već povezuje ljude. Nakon koncerta sam se polagano vratio u samostan, a u isto vrijeme su se vratila i dva brata koja su ovaj vikend bila u Padovi.

Jutrošnja magla je potpuno iščezla i pustila suncu da nas ponovno razveseli. A ja se polako okrećem svojim drugim dužnostima.

PS
Jučer sam do kraja pročitao roman Wilhelma Hünermana - "Svetac i njegov demon" o sv. Ivanu Vianneyu, arškom župniku.

Propovijed - A 29.

Liebe Brüder und Schwestern!

Das heutige Evangelium haben wir schon vielmal gehört. Dieser Satz: „gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“, ist schon zum Sprichwort geworden. Wir alle wissen, was das bedeutet: zum Kaiser gehört die Steuer und wir müssen sie bezahlen. Heute haben wir keinen Kaiser, sondern den Staat und wir müssen dem Staat die Steuer bezahlen. Und so ist es recht: gebt dem Staat, was dem Staat gehört.

Das ist die Gerechtigkeit. Die goldene Regel der Gerechtigkeit heißt: „Gebt jedem, was ihm gehört“. Deshalb, gebt der Mutter was der Mutter gehört; gebt dem Vater, was dem Vater gehört; gebt der Tochter und dem Sohn, was ihnen gehört; gebt Oma und Opa was ihnen gehört. Nicht nur die Geschenke für Weinachten und Geburtstag, sondern vielmehr deine Liebe, deine Zeit und Freundschaft.

Der Arbeitnehmer muss den Lohn bekommen, weil der ihm gehört. Die Lehrer müssen den Schülern die Hausaufgabe geben, weil das den Lehrern gehört. Und die Schüler müssen die Hausaufgabe schreiben, weil das ihnen gehört. Das ist auch die Gerechtigkeit.

Aber was gehört dem Gott? Das ist noch wichtiger. Was muss ich dem Gott geben? Was soll ich von mir dem Gott geben? Was überhaupt habe ich? Was ist mein? Jetzt denke ich an mich selbst, weil ich alles in meinem Leben bekommen habe: mein Leben, meine Familie, die Ausbildung, das Kloster. Ich habe nur ein Paar Bücher und ein Paar Geschenke gekauft. Aber auch das Geld für sie habe ich von jemand anderem bekommen. Was ist meines, frage ich mich?

Ich habe neue Freunde in Würzburg und auch neue Gläubige in dieser Reichenberg-Pfarrei getroffen, neue Brüder im Kloster kennengelernt und ein Paar Texte geschrieben. Das ist mein, und das soll ich dem Gott geben. Ich weiß nicht, was ihr, liebe Brüder und Schwestern, habt. Ich weiß nicht, was ihr in euerem Leben gemacht habt. Aber das, was euer ist, oder noch besser – das was dein ist, was du so festhältst in deinen Händen – das musst du Gott geben.
Aber warum muss ich das alles Gott geben? Das ist eine sehr gute Frage. Warum? In der erste Lesung haben wir gehört: „Ich habe dir einen Ehrennamen gegeben, ohne dass du mich kanntest. Ich bin der Herr, und sonst niemand; außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dir den Gürtel angelegt, ohne dass du mich kanntest, damit man vom Anfang der Sonne bis zum Untergang erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin der Herr, und sonst niemand.“ Und noch weiter steht: „Ich erschaffe das Licht und mache das Dunkel, ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil. Ich bin der Herr, der das alles vollbringt. Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen. Ich, der Herr, will es vollbringen.“
Das sind große Worte. Das ist unser Glaubensbekenntnis: Gott, unser Vater hat alles geschaffen und deshalb müssen wir ihm alles geben. Ich sage nicht sollen, sondern müssen, weil das sagt auch die Regel der Gerechtigkeit: Gebe jeder, was ihm gehört - gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!
Vor einigen Jahren hatte ein Mädchen einen schweren Unfall. Ihre Mutter war alle Zeit bei seinem Bett im Krankenhaus. Sie war im Koma. Ein Priester hat sie vielmal besucht und sie hat ihm immer mit Tränen in die Augen gesagt: „Beten Sie zu Gott, dass er mir mein Kind zurück gebe!“ Nach ein Paar Tagen hat der Priester der Mutter gesagt: „Sie sollen nicht warten, dass Gott Ihnen Ihre Tochter zurück gebe. Sie soll sie lassen. Einfach lassen in Gottes Hände.“ Die Mutter hat geantwortet: „Sie sind verrückt! Sie ist mein Tochter!“ „Trotzdem müssen Sie sie lassen.“ – sagte er noch einmal.

Erst wenn sie ihm geglaubt hat, und das erste Mal ihre Tochter dem Gott gegeben hat, ist ihre Tochter gesund geworden. Aber, die war nicht mehr ihre Tochter, sondern Gottes Tochter. Das gleiche sollen wir alle machen: nicht mehr so festhalten, was wir denken, dass unser ist. Sondern alles in Gottes Hände geben. Alles!
Und dann könnte der hl. Paulus auch zu uns sagen: Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken; unablässig erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater, an das Werk eures Glaubens, an die Opferbereitschaft eurer Liebe und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Herrn.“ Amen.



Post je objavljen 20.10.2008. u 10:36 sati.