»Die letzte Schlacht des Zweiten Weltkriegs« fand auf dem Balkan, in Kroatien statt, rund um die Ortschaften Odžak und Vlaška Mala. Elias Brica war damals 14 Jahre alt und schildert in seinen Erinnerungen das Grauen des unerbittlichen Kampfes zwischen den kroatischen Ustascha-Einheiten und der Partisanenarmee Titos. Bis zum 25. Mai 1945 dauerten die Kämpfe an und hinterließen in jedem Ort tiefe Narben. Das Buch ist ein erschütterndes und wertvolles Dokument um die Ereignisse einer unseligen, schrecklichen Zeit.“ Elias Brica, Prof.i.R.Mag.phil., Jahrgang 1931, studierte in Djakovo, Dubrovnik, Zagreb, Sarajevo und Wien Theologie, klassische Philologie, Germanistik und Slawistik. Er war Professor für Latein und Lektor an der Universität in Salzburg, ist seit 1991 im Ruhestand.
Brica, Elias: DIE LETZTE SCHLACHT DES ZWEITEN WELTKRIEGS. Erinnerungen eines überlebenden Zeitzeugen. 2010. 176 Seiten. Pb." Euro 9,80. SFr 17,90. ISBN 978-3-8301-1314-0. R.G.Fischer Verlag, Frankfurt am Main online bestellen |
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Die Österreichisch-Kroatische Gesellschaft (ÖKG) ist ein Verein zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den Menschen in Österreich und Kroatien, mit Hauptsitz in Wien und je einem Zweigverein in Salzburg und Graz. Die Österreichisch-Kroatische Gesellschaft Salzburg wurde am 24.08.1991 von Herrn Professor Elias Brica gegründet. Seit Juni 2007 bilden zwei Frauen die Führungsriege des Zweigvereins Salzburg: Dipl.-Kommunikationskauffrau Katharina Göschl (Präsidentin) aus Obertrum am See und Mag. Sandra Zuljic (Vize-Präsidentin, Doktorandenstudium an der Germanistik und der Rechtsphilosophie der Juridischen Fakultät Salzburg). Frau Göschl führt erfolgreich seit Jahren die Firma KG Media, die sich insbesondere auf den kroatischen Tourismusbereich spezialisiert hat, und ist bereits seit 1992 Vereinsmitglied.
Zweck, Tätigkeiten und Ziele Die Österreichische-Kroatische Gesellschaft Salzburg trägt durch den interkulturellen Dialog dazu bei, Kunst, Sprache, kulturelle, historische und touristische Beziehungen zwischen Österreichern und Kroaten zu fördern. Grundvoraussetzung für die Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern ist gegenseitiges Wissen über Land und Leute. Zu diesem Zweck arbeitet die Gesellschaft mit den kroatischen Schwesterngesellschaften in Zagreb, Split, Rijeka, Krk, Osijek, Varazdin, Dubrovnik und Zadar zusammen. Die Gesellschaft widmet sich vorerst vermehrt dem Aufbau und der Pflege der Beziehungen zu lokalen namhaften Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Mitglieder, inbesondere Österreichstämmige, sollen gefunden und eingebunden werden. Die monatlichen Zusammentreffen werden durch interessante Themenschwerpunkte und Diskussionsrunden neu gestaltet, um mittelfristig auch Nicht-Mitglieder für diese Treffen begeistern können. Durch die Verstärkung der Mitglider soll das "Vereinsleben" stärker ausgebaut und mehr gesellige Veranstaltungen durchgeführt werden. An Kooperationen mit bestehenden kroatischen bzw. an Kroatien interessierten Vereinen im Großraum Salzburg Stadt und Land wird gearbeitet. Kontakte zu den Partnergesellschaften in Österreich und Kroatien sollen intensiviert werden.
Mitglieder Neben interessierten Kroaten sind insbesondere auch Österreicher, die sich für Kroatien bzw. das Kroatische an sich interessieren, als Mitglieder sehr willkommen. "Gerade die Etablierung der Österreichisch-Kroatischen Gesellschaft im österreichischen Umfeld sehen wir als eine der wichtigsten Herausforderungen für uns. Den länderübergreifenden Zweck der Gesellschaft verdeutlicht auch unser Führungsteam aus einem österreichisch-kroatischen Duo." Katharina Göschl und Mag. Sandra Zuljic
Veranstaltungen Regelmäßig werden diverse Veranstaltungen durchgeführt. Ob Reisen, Ausstellungen, Musik-Festivals, Kroatien-Tage, Symposien, Austrian-Croatian-Science Days, Sprachkurse, Kochkurse, kulinarische Abende, monatliche Vereinstreffen, uvm. Alle aktuellen Veranstaltungen finden Sie unter www.oekg.at Das Salzburger Team Präsidentin: Katharina Göschl Vize-Präsidentin: Mag. Sandra Zuljic Schriftführer: Dr. Nikolaus Stipicic Kassier: Mathias Hofer Österreichisch-Kroatische Gesellschaft Austrijsko-Hrvatsko Drustvo Zweigverein Salzburg (ZVR Nr. 348060505) Buchenweg10 / A-5162 Obertrum Tel: 0043-(0)6219-6143, Fax:-20 Monatliche Treffen: jeden 1. Donnerstag im Monat, 19:30 Uhr, Hotel Schaffenrath, Salzburg WIR KÖNNEN ALLE NUR VON EINANDER LERNEN. Lernen wir uns doch kennen!
Im Bild v.l.n.r.: Sandra Zuljic (Vize-Präsidentin der ÖKG Zweigverein Salzburg), Prof. Zoran Jasic (Botschafter der Republik Kroatien in Österreich), Katharina Göschl (Präsidentin der ÖKG Zweigverein Salzburg) und Prof. Dr. Werner Varga (Präsident der ÖKG Wien). Foto:Petar Tyran/ART |
Im März dieses Jahres erschien das Buch "Kroatien, das Land hinter der Adria-Kulisse" von Norbert Mappes-Niediek, Ch. Links Verlag, Berlin. Sehr geehrter Herr Mappes-Niediek, erlauben Sie mir bitte, mich an Sie wegen Ihres Buches „Kroatien, Das Land hinter der Adria-Kulisse“, das ich mit großem Interesse gelesen habe, zu wenden. Ein grossteil Ihres Buches zeigt ein interessantes Bild der politischen, gesellschaftlichen und sozialen Situation in Kroatien. Nun traue ich mich Ihnen meine Überlegungen, dass ich nicht mit allen Ansätzen einverstanden bin, zu schildern. Als ich das Datum der Veröffentlichung dieses Buches nachgeschlagen habe und es stand März 2009, dachte ich mir, vielleicht ist die Zeit gekommen, dass jemand nicht mehr über die Vorurteile gegenüber Kroatien schreibt. Leider habe ich mich getäuscht. Schon im Inhaltsverzeichnis des Buches konnte ich die einseitige westeuropäische Sicht gegenüber Kroatien herauslesen. Ihrer Auffassung nach versteckt sich hinter der schönen blauen Adria-Kulisse nur provinzieller Nationalismus und Neigung zur Kleinstaaterei, was sehr ironisch und sarkastisch klingt. Laut Ihnen leiden die Kroaten einerseits unter der starken Balkanallergie (S.57), aber wenn es sich anderseits um das Finanzielle handelt sind die Kroaten gleich wie alle anderen Balkan Völker: „Die balkanische –und kroatische- Großzügigkeit erstreck sich durchaus auch auf das Finanzielle. Dass es im Grunde bei allen Streitfragen immer um Geld geht, ist ein sehr westlicher Gedanke, der bei Kroaten, Serben, Albanern und Muslimen auf einträchtiges Verständnis stößt.“ (S.56) Die Wortwahl, wie z.B. Beelzebub Balkan, Proletarisches Selbstbewusstsein oder Die Vertreibung als Traum die Sie im Buch benützen um der Frage nach der kroatischen Mentalität nachzugehen, ist sehr stark mit Emotion geladen und äußerst kritisch. Klischeehaft und wie oft taucht auch in diesem Buch die berühmt-berüchtigte Frage über die kroatische Identität auf, die eng mit der Frage der kroatischen Sprache verbunden ist. Ist Kroatisch überhaupt eine eigene Sprache? „Die Sprache ist für Kroaten und Serben ein Politikum ersten Grades (…). Oder wird da nur krampf - und wahnhaft versucht, eine Kulturvariante des Serbokroatischen zur Nationalsprache aufzuwerten?“ (S.71) In dieser Hinsicht würde ich Sie gerne auf die folgende Tatsache hinweisen, dass das erste schriftliche Zeugnis der kroatischen Sprache ( Bašèanska ploèa) bereits aus dem Jahr 1100 stamm. Die frühe Standardisierung der kroatischen Sprache als Literatursprache kann man den Bemühungen von Bartol Kašiæ in seinem 1640 veröffentlichten Werk „Das römische Ritual“, verdanken. Die Aggression auf Kroatien wird lediglich auch nur einseitig geschildert. „Gotovina hatte mit seinem Feldzug zwischen 150 000 und 200 000 Menschen in die Flucht getrieben. Er war dafür verantwortlich, dass eine eigene Militärpolizei (…) über hundert wehrlose serbische Zivilisten, unter ihnen viele bettlägerige alte Leute, aufspürte und ermordete.“ (S.117) Bedauerlicherweise geht aus dem weiteren Text nicht heraus, dass Kroatien während der Aggression 16 000 Menschen verloren und einen direkten Schaden von 43 Milliarden US Dollar gehabt hat. Dabei wurden viele Industriebetriebe, kulturellen Denkmäler und sakrale Objekte zerstört. Schon das Bild auf der Klappenseite des Buches hat mir viel über Ihre Vorstellung zu Kroaten verraten. Eine kleine kroatische Flagge als Symbol für den kroatischen Nationalismus, ein Rosenkranz als Symbol für den Katholizismus und ein (Duft-)Wunderbaum fürs Auto, als Symbol für das Proletariat. Diese drei Symbole hängen alle übereinander auf dem Rückspiegel des Autos. Auf der letzten Seite natürlicherweise Hauptplatz „Trg Bana Jelaèiæa“ von Zagreb. Nun frage ich mich, was so typisch kroatisch am Bild außer der Flagge ist. Wenn man die kroatische Flagge durch eine andere Flagge ersetzen würde, könnte man in jedem Land Bevölkerungsgruppen finden, die religiöse Symbole und Wunderbäume am Spiegel aufhängen. Sehr geehrter Herr Mappes – Niediek, ich bedauere feststellen zu müssen, dass sie in Ihrer Auslegung äußerst subjektiv und emotionalen vorgehen. Ich frage mich, ob Sie auf diese Art und Weise über Kroatien schreiben würden, wäre Kroatien schon in der EU? Mag. Sandra Žuljiæ, Vizepräsidentin, Österreichisch - kroatische Gesellschaft, Zweigverein Salzburg |
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Anlässlich einer Studienreise kamen 40 Mitglieder der Österreichisch Kroatischen Gesellschaft Zagreb zu Besuch nach Salzburg. Hier wurden sie von der Österreich Kroatischen Gesellschaft Salzburg, unterstützt vom Kroatischen Botschafter (in Wien) am Freitag abend willkommen geheissen. Am Programm stand natürlich der Austausch von Gemeinsamkeiten - Essen und Trinken, eine Besichtigung von Salzburgs Sehenswürdigkeiten, der Besuch des Keltendorfes und das Salzbergwerk in Hallein.... Die Österreichisch Kroatische Gesellschaft (ÖKG) in Österreich mit den Schwestervereinen der Kroatisch Österreichischen Gesellschaft (KÖG) in Kroatien fördert den interkulturellen Dialog. Kunst, Sprache, Kultur und Tourismus sorgen für ein besseres gegenseitiges Verstehen und bringen Menschen einander näher.
Dubravka Kunstek (Economic Review), Katharina Göschl (Präs.ÖKG Salzburg), Veselka Jasic, Prof. Zoran Jasic (Botschafter der Rep.Kroatien), Prof. Greta Pifat-Mrzljak (Präs.KÖG Zagreb), Mag. Sandra Zuljic (Vizepräs.ÖKG Salzburg)
Mitglieder der Kroatisch Österreichischen Gesellschaft Zagreb im Mirabellgarten
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Die ÖKG-Salzburg möchte Ihnen ein Mitglied aus den eigenen Reihen vorstellen, den über die Grenzen Österreichs oder Kroatiens hinaus bekannten Maler Vladimir Bedenikovic.
copyrightVladimir Bedenikovic nahm vom 19.05-4.06.08 an einer Ausstellung in Zagreb in der Galerie Vladimir Filakovac teil, zusammen mit weiteren kroatischen Künstlern aus Österreich: Edit Glavurtic , Herman Hemetek, Veronika Kokalj , Erich Novoszel und Dragutin Santek : AUSTRIJSKA VEZA - ÖSTERREICH-KONNEX
copyrightVladimir Bedenikovic wurde 1944 in Zageb geboren. Seine Mutter war Österreicherin, der Vater Kroate. Fast seine ganze Kindheit hindurch lebte er in einem Internat in Zagreb. Die Schulferien verbrachten die Kinder aus dem Internat hauptsächlich auf Bauernhöfen in der Podravina, was für ihn als Kind sehr eindrucksvoll war und Spuren in ihm hinterlasen hat, die sich später auch in seinen Bildern wieder finden.
copyrightNach dem Schulabschluss in Zagreb wanderte er 1962 nach Salzburg aus, wo er im Hotelgewerbe tätig war. Dieser Beruf führte ihn nach Paris und London und auf verschiedenen Hochseeschiffen durch die ganze Welt. Wärend dieser Reisejahre erwachte in ihm das Interese an der Malerei, sodass er alle bedeutenden Galerien und Museen zwischen Rom und St.Petersburg besuchte.
copyrightEr begann Bleistiftskizzen berühmter Werke anzufertigen, unter anderem auch vom Bild der Mona Lisa. 1974 kehrte er nach Österreich züruck. Seine Begnegung mit der Künstlerin Maria de Posz brachte seine wahre Liebe zur Malerei ans Licht, der er sich fortan ganz widmete.
copyright Im selben Jahr erhielt er ein Stipendium des österreichischen Bundeslandes Salzburg. Schon 1977 erschien dann sein erstes Kinderbuch Das Bilderbuch vom Bauernhof in einer Ausgabe des Annete Betz Verlags. Es wurde ein Besteller, der in sieben Sprachen übersetzt wurde. Es folgten weitere Kinderbucher wie Vladimirs Weltreise und Naomi und die Geschichte der Heiligen Nacht.
copyrightSeit 1976 werden seine Werke in vielen Einzel- und Sammelausstellungen in aller Welt gezeigt. Er ist Träger des Prix Suisse International 1982 pour l`Autriche, Morges (Publikumspreis) und des Prix Suisse International 1994 Prix du Public, Morges(Publikumspreis). Seine Werke sind Bestandteil zahlreicher privater und öffentlicher Sammlungen.
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dobro dosli - herzlich willkommen dobar dan - guten Tag mi govorimo - wir sprechen zivim - ich lebe ja sam - ich bin imam - ich habe dovidjenja - auf wiedersehen |
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Jeden ersten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Hotel Schaffenrath Alpenstraße 115 A-5020 Salzburg Lage Hotel Schafenrath |